Sonderthema Corona

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf die

Immobilienpreise in Düsseldorf aus? 

Immobilienpreise Corona Düsseldorf

Noch ist nicht abzusehen, wie sich die Immobilienpreise tatsächlich durch Corona in Düsseldorf verhalten werden. Verschiedene Experten haben hierzu zwar bereits Ihre Meinung geäußert, doch gehen diese teilweise in verschiedene Richtungen. 

Das eine Lager ist sich absolut sicher, dass die Preise fallen werden, wie bereits auch nach den Terroranschlägen 2001. Das andere Lager geht davon aus, dass noch mehr Menschen versuchen werden, ihr Geld sicher in Immobilien zu investieren. Hört man sich unter der Hand bei den Maklerkollegen um, rechnen die meisten Immobilienmakler aktuell eher mit einem gleichbleibendem Preisniveau, das sich weder nach unten noch nach oben bewegt. 

Wie ist unsere Einschätzung zu der Entwicklung der Immobilienpreise durch Corona in Düsseldorf und Duisburg?

Es wird wohl noch einige Wochen dauern, bis wir einen wirklichen Trend für die Immobilienpreise in Düsseldorf absehen können. Selbstverständlich halten wir Sie durchweg auf dem Laufenden, wie sich der Immobilienmarkt und damit verbunden die Immobilienpreise in Düsseldorf weiter entwickeln. 

Meinungsbild: Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf die Immobilienwirtschaft in Deutschland aus? 

  • Deka Gruppe / Deka Immobilien, Bereitstellung von Immobilienanlageprodukten: „Der Coronavirus erwischt das Welt-Finanzsystem mit einem geschwächten Immunsystem. Die Verschuldung ist hoch, viele Börsenkurse und Immobilienpreise ebenfalls und die Welt hat einen zehnjährigen Aufschwung hinter sich, von dem sich viele Marktbeobachter schon lange fragten, ob er nicht mit zu viel Euphorie einhergegangen war. Einiges davon wird nach der Corona-Krise allerdings nicht besser sein.“

 

  • bulwingesa, Beratungs- und Analayseunternehmen: „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Wohnungsinvestments und wohnungswirtschaftliche Projektentwicklungen werden im Vergleich zu anderen Assetklassen vergleichsweise gering sein. Für sicherheitsorientierte Investoren, wie Pensionskassen und Versicherungen, wird angesichts der massiven Verluste an den Börsen die nachhaltige Stabilität von Wohnimmobilien noch weiter an Bedeutung gewinnen. Die auf vielen Mietverträgen mit privaten Akteuren basierenden Cash Flows werden sich kaum reduzieren. Es wird eine eher noch geringere Fluktuation erwartet, da in wirtschaftlich unsicheren Zeiten weniger Kündigungen erfolgen.“

 

  • BauInfoConsult GmbH: „Die zentralen bauwirtschaftlichen Indikatoren – wie etwa die Bauinvestitionen oder das Bauvolumen – sind langfristig an die BIP-Entwicklung gekoppelt. (…) stärkere Veränderungen im BIP {werden} auch Auswirkungen auf die Bauwirtschaft haben.“ Das Analyse-Unternehmen entwirft zwei Szenarien: „Prognoseszenario 1: Milde Corona-Effekte bremst Bauwirtschaft nur etwas ein. Prognoseszenario 2: Heftige Corona-Effekte drückt auch die Bauwirtschaft ins Minus.“

 

  • IREBS Immobilienakademie, Prof. Dr. Tobias Just: „In Singapur, Korea und Japan verliefen die Ansteckungskurven günstiger als in Europa, wahrscheinlich, weil diese Länder durch frühere Erfahrungen vorbereitet waren und rasch angemessen reagieren konnten. In keinem dieser Länder wurden Immobilien dauerhaft als Anlageklasse in Frage gestellt, nachdem SARS oder MERS in Asien grassierten. Diese Erfahrung stimmt optimistisch …“

 

  • Institut der deutschen Wirtschaft (IW): „Sicherlich wird die Unsicherheit auch in Deutschland dazu führen, dass einige Eigentümer nun verkaufen möchten, andere sind aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung zögerlich, Immobilien zu kaufen. Allerdings gibt es auch eine Reihe von Investoren, die darauf warten, dass wieder Objekte am Markt verfügbar sind.“

 

  • Savills, Beratungs-, Management- und Transaktionsdienstleistungen: Zweifellos wird das Virus auch an den deutschen Immobilienmärkten seine Spuren hinterlassen. Erste Auswirkungen können wir bereits beobachten, etwa in Form verschobener Transaktionen. Angesichts der Trägheit der Märkte und der geringen Datendichte dürften die meisten Folgen aber erst langsam und mit zum Teil erheblicher zeitlicher Verzögerung sichtbar werden.“

 

  • empirica, unabhängiges wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Forschungs- und Beratungsinstitut: Das Institut verfolgt einen neuen Ansatz, um negative Folgen der Krise auf den Mietmarkt zu verhindern. Danach soll die individuelle, schuldrechtliche Beziehung Mieter-Vermieter unterbrochen werden; statt dessen soll der Vermieter einen Anspruch gegenüber einem Hilfsfond haben, während der Mieter eine Verpflichtung gegenüber dem Fond hat. Die Verpflichtung des Mieters sei erforderlich, um Mitnahmeeffekte zu minimieren.

 

  • ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.: „Die fortschreitende Ausbreitung des Coronavirus und die entsprechenden vorbeugenden Maßnahmen stellen auch die Immobilienbranche als wesentlichen Pfeiler der deutschen Wirtschaft vor ernsthafte Herausforderungen. (…) Die essenziell wichtige Rolle der Assetklasse Immobilien als Investitionsobjekt der Kreditwirtschaft, Vorsorgeeinrichtungen und Versicherungswirtschaft {darf} nicht verkannt werden. Verwerfungen im Bereich der Immobilienwirtschaft haben somit auch weitreichende Folgewirkungen für die Finanzwirtschaft.“

 

  • RICS Deutschland, The Royal Institution of Chartered Surveyors: „Die Turbulenzen an den Börsen, sowie die zu anderen Assetklassen vergleichsweise sichereren Mieteinnahmen machen Wohnimmobilien gerade für institutionelle Investoren besonders in Krisenzeiten eher interessant. (…) Entscheidend wird dabei sein, in welchem Ausmaß sich die Bonität der Mieter eintrübt, und wie die Politik in Richtung Rettungsschirm der Arbeitsplätze umgehen wird. Die Erfahrungen in der Finanzkrise haben uns gelehrt, dass die Fluktuation gering blieb – anwachsende Leerstände sind damit nicht zu erwarten.“

 

  • JLL Jones Lang LaSalle, Dienstleistungs-, Beratungs- und Investmentmanagement-Unternehmen im Immobilienbereich: „Kurzfristig sind die Auswirkungen auf das globale Wirtschaftswachstum nicht zu leugnen, wobei die Länder, die am weitesten vom Ausbruch entfernt sind, bereits die Auswirkungen spüren.“ Das Unternehmen geht „von einem starken Schock für die Weltwirtschaft im ersten Halbjahr 2020 aus, gefolgt von einem Aufschwung. (…) Je weiter sich der Ausbruch ausbreitet und je länger er anhält, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer längeren Auswirkung auf die Weltwirtschaft und damit auch auf die Immobilienmärkte. Derzeit ist es schwierig, die tatsächlichen aktuellen und wahrscheinlichen wirtschaftlichen Auswirkungen von den angstgreifenden Nachrichtenquellen und Finanzmärkten zu trennen.“

 

  • PwC PricewaterhouseCoopers: In der Befragung „Covid 19 – für die Immobilienwirtschaft in Deutschland“ erwarten 54 Prozent der Befragten einen negativen oder stark negativen Einfluss auf die Immobilienbranche. 76 Prozent der Befragten befürchten für das laufende Jahr Umsatzeinbussen für das Unternehmen in dem sie arbeiten. 84 Prozent halten Bauverzögerungen für wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich.

 

  • Dr. Klein Privatkunden AG: „Wie sich die Coronakrise auf den Immobilienmarkt auswirken wird, ist zurzeit noch schwer einzuschätzen. Je nach wirtschaftlicher Stabilität wird es regionale Unterschiede geben und eine Verlangsamung ist sehr wahrscheinlich. (…) Je nachdem, wie lange die Situation anhält und wie sie sich weiter entwickelt, werden die Auswirkungen auf den Markt aber zumindest temporär spürbar werden.“

 

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